Mit dem Frühling beginnt in Dortmund die Saison der Parkbesuche. Steigende Temperaturen. Erste Blüten. Mehr Menschen zieht es nach draußen. Die Stadt verfügt über zahlreiche Grünflächen mit unterschiedlichem Profil. Einige sind historisch gewachsen, andere entstanden auf ehemaligen Industrie- oder Ackerflächen. Sieben Anlagen stechen durch Größe, Geschichte oder Nutzungsmöglichkeiten besonders hervor.
Inhaltsverzeichnis
- Westfalenpark und Florianturm
- Revierpark Wischlingen und Kapelle Wischlingen
- Rombergpark und Pflanzenschauhäuser
- Fredenbaumpark und Westpark in Dortmund
- Tremoniapark und UmweltKulturPark
Westfalenpark und Florianturm
Der Westfalenpark gilt als bekannteste Grünanlage der Stadt. Er umfasst rund 60 Hektar Fläche und wurde zur Bundesgartenschau 1959 angelegt. Wahrzeichen ist der 220 Meter hohe Florianturm, der weithin sichtbar über der Stadt steht. Weite Wiesen. Themengärten. Veranstaltungsflächen. Wer mehr Termine und Programmpunkte sucht, findet sie bei mehr hier.
Im Frühjahr rückt das Deutsche Rosarium in den Mittelpunkt. Dort wachsen mehr als 3000 Rosenarten aus aller Welt. Der Eintritt kostet seit dem 1. März 4,50 Euro pro Person. Kinder bis 6 Jahre haben freien Zugang. Die Tore öffnen je nach Eingang zwischen 9 und 10 Uhr und schließen abends zwischen 21 und 22 Uhr. Derzeit bestehen mehrere Baustellen im Park. Wer den Westfalenpark auch außerhalb des Frühlings im Blick hat, findet mehr Infos.
Weitere Informationen bietet die Stadt unter
https://www.dortmund.de
Revierpark Wischlingen und Kapelle Wischlingen
Der Revierpark Wischlingen liegt im Westen der Stadt. Früher befand sich hier ein Rittergut. Erhalten blieb die Kapelle Wischlingen aus dem Jahr 1783 als einziges bauliches Zeugnis des Adelssitzes. Heute verbindet das Areal Natur und Freizeitangebote.
Zu den Einrichtungen zählen
- Adventure Golf
- Disc Golf
- Kletterpark
- Angelplätze am Revierparksee
Direkt angrenzend liegt das über 70 Hektar große Naturschutzgebiet Hallerey. Der Eintritt ist kostenfrei. Rund um den Revierpark gab es zuletzt auch einen neuen Markt, mehr dazu.
Rombergpark und Pflanzenschauhäuser
Der Botanische Garten Rombergpark erstreckt sich über mehr als 68 Hektar. Historische Schlossparkanlagen prägen das Bild. Hinzu kommen eine Heide-Moor-Landschaft, eine Düne und umfangreiche Pflanzensammlungen. Das Freigelände ist rund um die Uhr geöffnet und kostenfrei zugänglich.
Die Pflanzenschauhäuser öffnen an Wochenenden und Feiertagen
- 1. April bis 30. September von 10 bis 18 Uhr
- 1. Oktober bis 31. März von 10 bis 16 Uhr
Der Eintritt kostet 3 Euro pro Person ab 6 Jahren. Im Café Orchidee bietet die Pop-up-Coffeebar Zimt & Zucker täglich von 11.30 bis 17 Uhr Kaffee, Kuchen und Waffeln an.
Fredenbaumpark und Westpark in Dortmund
Der Fredenbaumpark in der Nordstadt umfasst 63 Hektar. Er ist der älteste Stadtpark auf Dortmunder Gebiet. Im Frühjahr blühen dort Buschwindröschen und Rhododendren. Der Park bietet einen 3 Kilometer langen Inlineskating-Rundkurs, 18 Minigolfbahnen, Grillplätze, Bootsverleih und mehrere Spielplätze. Die Erlebniswelt Big Tipi zählt zu den markanten Einrichtungen. Im September findet ein Lichterfest statt. 2027 plant die Stadt hier ein neues Festival. Der Eintritt ist frei.
Der Westpark entstand 1810 und 1811 als erster kommunaler Begräbnisplatz. Vereinzelte Grabsteine erinnern an diese Phase. Damit gilt er als älteste gestaltete öffentliche Grünanlage Dortmunds. Heute nutzen Anwohner, Studierende und Familien die Fläche. Es gibt eine umzäunte Hundewiese, 2 Spielplätze, Bouleplätze sowie Rasenflächen zum Picknick. Im Sommer findet das Westparkfest statt. Regelmäßig wird ein Trödelmarkt veranstaltet. Der Eintritt ist kostenlos.
Tremoniapark und UmweltKulturPark
Der Tremoniapark liegt in der Innenstadt-West. Er entstand aus ehemaligem Wildwuchs. Strauch- und Baumflächen blieben bewusst erhalten. Auf rund 13 Hektar stehen große Wiesenflächen für Picknick oder Drachensteigen zur Verfügung. Industrieobjekte erinnern an die Zeche Tremonia.
Im Süden befindet sich der UmweltKulturPark in Groß-Barop. Das Areal misst etwa 12 Hektar und entstand auf einer früheren Ackerfläche im Tal des Rahmkebaches. Alte Obstwiesen, Beerensträucher und naturbelassene Flächen prägen das Bild. Der Zugang ist frei. Auch Haus Schulte-Witten in Dorstfeld grenzt an eine Parkanlage.
FAQ
Welche Parkanlage ist in Dortmund besonders bekannt?
Der Westfalenpark gilt als bekannteste Grünanlage der Stadt und wurde zur Bundesgartenschau 1959 angelegt.
Was ist das Wahrzeichen des Westfalenparks?
Das Wahrzeichen ist der Florianturm, der 220 Meter über die Stadt ragt.
Welche Besonderheit hat der Fredenbaumpark?
Der Fredenbaumpark ist der älteste Stadtpark auf Dortmunder Gebiet und umfasst 63 Hektar.
Wann sind die Pflanzenschauhäuser im Rombergpark geöffnet?
An Wochenenden und Feiertagen öffnen sie im Sommer vom 1. April bis 30. September von 10 bis 18 Uhr und
Quelle: RUHR24, PATIZONET