Die Schulen in Dortmund stehen unter Druck. Steigende Schülerzahlen verändern die Planung. Besonders betroffen ist das Goethe-Gymnasium in Dortmund-Hörde. Die Stadt reagiert mit einer groß angelegten Übergangslösung und klaren Zeitplänen bis 2035. Vergleichbare Herausforderungen zeigen sich auch in anderen Bereichen der städtischen Infrastruktur, wie bei neuen Baugebieten.
Inhaltsverzeichnis
- Goethe-Gymnasium Dortmund-Hörde
- Entenpoth 34 Dortmund
- Stadt Dortmund und Prognosen
- Konrad-von-der-Mark-Schule Dortmund
Goethe-Gymnasium Dortmund-Hörde
Das Goethe-Gymnasium Dortmund-Hörde benötigt dringend zusätzliche Flächen. Der Hauptstandort ist ausgelastet. Bereits 2023 beschloss der Rat der Stadt, die Schule auf fünf Schulzüge zu erweitern. Diese Entscheidung folgte auf wachsende Anmeldezahlen. Der Platz reichte jedoch nicht aus. Deshalb nutzt die Schule seit einiger Zeit einen Ausweichstandort. Ähnliche Engpässe sind auch aus dem Bildungsbereich bekannt, etwa beim geplanten Neubau der Kinderklinik.
Aktuell stehen dort 4 Unterrichtsräume zur Verfügung. Diese Lösung reicht nicht mehr. Die Stadt plant deshalb eine deutliche Erweiterung. Ziel ist es, den Schulbetrieb stabil zu halten und Engpässe zu vermeiden.
Entenpoth 34 Dortmund
Der temporäre Standort am Entenpoth 34 wird ab dem Schuljahr 2026/27 massiv ausgebaut. Geplant sind 14 Klassenräume. Zusätzlich kommen 1 bis 2 Verwaltungsräume hinzu. Die Schule nutzt dann das erste und zweite Obergeschoss des Gebäudes. Bisher waren es nur einzelne Räume.
Der Verwaltungsvorstand befürwortet die längere Nutzung der ehemaligen Frenzelschule. Ursprünglich war dies nicht vorgesehen. Nun soll der Standort bis zum 31. Juli 2035 genutzt werden. Damit reagiert die Stadt auf Prognosen zur Schülerentwicklung, die auch im Zusammenhang mit dem erwarteten Bevölkerungswachstum stehen.
- 14 Klassenräume ab 2026/27
- 1 bis 2 Räume für Verwaltung
- Nutzung von zwei Etagen
- Verlängerung bis 31.07.2035
Stadt Dortmund und Prognosen
Die Stadt Dortmund rechnet langfristig mit hohen Anmeldezahlen. Schuldezernentin Monika Nienaber-Willaredt erklärt wörtlich: „Alle Prognosen zeigen, dass die Zahl der interessierten Schülerinnen und Schüler auch in den kommenden Jahren nicht abreißen wird“. Sie ergänzt, dass man mindestens bis zum Schuljahr 2030 mit fünf Eingangsklassen in der Sekundarstufe I rechnet.
Der Rat der Stadt muss der Erweiterung noch zustimmen. Die Entscheidung fällt am 12. Februar. Erst danach kann die Umsetzung starten. Die Verwaltung sieht darin eine notwendige Reaktion auf demografische Entwicklungen.
Konrad-von-der-Mark-Schule Dortmund
Langfristig plant die Stadt eine dauerhafte Erweiterung des Gymnasiums. Dafür sollen Räume der benachbarten Konrad-von-der-Mark-Schule genutzt werden. Zunächst saniert die Stadt das denkmalgeschützte Gebäude an der Sckellstraße 5–7. Anschließend zieht die Hauptschule dorthin um.
Erst danach wird das bisherige Gebäude der Konrad-von-der-Mark-Schule saniert. Danach kann das Goethe-Gymnasium einziehen. Mit diesem Schritt rechnet die Stadt nicht vor 2035. Bis dahin bleiben mobile Raumeinheiten und der Standort Entenpoth 34 fester Bestandteil des Schulbetriebs.
- Sanierung Sckellstraße 5–7
- Umzug der Hauptschule
- Sanierung Konrad-von-der-Mark-Schule
- Erweiterung des Goethe-Gymnasiums ab frühestens 2035
Damit setzt Dortmund auf eine mehrstufige Raumlösung, um den steigenden Bedarf dauerhaft zu decken.
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Karte: Google Maps / Standorte der Gymnasien
FAQ
Warum benötigt das Goethe-Gymnasium Dortmund-Hörde mehr Platz?
Der Hauptstandort des Goethe-Gymnasiums ist ausgelastet, da die Schülerzahlen in Dortmund steigen und die Schule seit 2023 auf fünf Schulzüge erweitert wurde.
Wo befindet sich der zusätzliche Schulstandort?
Der zusätzliche Standort befindet sich am Entenpoth 34 in Dortmund und nutzt das Gebäude der ehemaligen Frenzelschule.
Wie viele Klassenräume sind am Entenpoth 34 geplant?
Ab dem Schuljahr 2026/27 sollen dort 14 Klassenräume sowie 1 bis 2 Verwaltungsräume zur Verfügung stehen.
Bis wann nutzt das Goethe-Gymnasium den Standort Entenpoth 34?
Der Standort Entenpoth 34 soll bis zum 31. Juli 2035 vom Goethe-Gymnasium genutzt werden.
Welche langfristige Lösung plant die Stadt Dortmund?
Langfristig soll das Goethe-Gymnasium in die Räume der Konrad-von-der-Mark-Schule einziehen, nachdem mehrere denkmalgerechte Sanierungen abgeschlossen sind.
Wann wird mit der endgültigen Erweiterung gerechnet?
Die Stadt Dortmund rechnet nicht vor dem Jahr 2035 mit der Umsetzung der dauerhaften Erweiterung.
Quelle: RUHR24, PATIZONET