In Dortmund beginnt im November wieder die Zeit der Laternen und Martinslieder. In fast allen Stadtteilen wird gefeiert, erzählt und gemeinsam gegangen. Zwischen dem 5. und 15. November finden mehr als zehn Martinszüge in verschiedenen Vierteln statt. Viele Familien, Kindergärten und Gemeinden beteiligen sich an der Tradition, die Jahr für Jahr zahlreiche Besucher anzieht.
Inhaltsverzeichnis:
- Bodelschwingh und Oespel mit langer Tradition
- Laternenlichter in der Innenstadt-Ost
- Martinszüge am Hoesch-Museum und in Mengede
- Feiern in Huckarde, Hombruch und Hörde
- Dortmunds Martinszeit vereint Generationen
Bodelschwingh und Oespel mit langer Tradition
Am 5. November startet in Bodelschwingh der Umzug um 17 Uhr auf dem Dorfplatz. Nach dem Laternenzug durch die Straßen endet die Veranstaltung dort mit Musik und Brezeln. Verantwortlich sind die örtlichen Kindergärten sowie die Freiwillige Feuerwehr. Zwei Tage später, am 7. November, beginnt um 18 Uhr der 58. Martinszug in Oespel auf dem Schulhof „Auf der Linnert“. Der Zug mit Martinsreiter, Spielmannszug und Brezeln zieht bis zum Dorfplatz, wo die Martinslegende vorgelesen wird. Brezelmarken sind vorab für 3 Euro bei Getränke Rudat erhältlich.
- Treffpunkte: Dorfplatz Bodelschwingh, Schulhof „Auf der Linnert“
- Beginnzeiten: 17 Uhr und 18 Uhr
- Kosten: Teilnahme kostenlos, Brezelmarken 3 Euro
Mehr Veranstaltungen im Westen der Stadt finden Interessierte auch unter XXL-Herbstmarkt im Westfalenpark Dortmund.
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Laternenlichter in der Innenstadt-Ost
Der Westfalenpark lädt am 8. November um 16:45 Uhr am Eingang Ruhrallee zu einem großen Laternenzug ein. Mit St. Martin auf dem Pferd führt der Weg zur Seebühne, wo die Martinsgeschichte aufgeführt wird. Tickets sind ausschließlich online in begrenzter Zahl erhältlich. Bereits zwei Tage zuvor, am 6. November, findet in der Gartenanlage an der Tewaagstraße ein weiterer kostenloser Zug statt. Ab 17 Uhr gibt es Brezeln und Würstchen, um 18 Uhr startet der Umzug – diesmal ohne Pferd, aber mit musikalischer Begleitung.
Solche herbstlichen Familienveranstaltungen ergänzen die kulturellen Angebote der Stadt. Auch der herbstliche Ausklang im Dortmunder Westfalenpark zieht regelmäßig viele Besucher an.
Martinszüge am Hoesch-Museum und in Mengede
In der Innenstadt-Nord beginnt am 10. November um 18 Uhr der schwarz-gelbe Martinszug am Hoesch-Museum. Mit BVB-Fahnen, Maskottchen Emma und Musik zieht der Zug über den Borsigplatz bis zum Hoeschpark. Ziel ist die Dreifaltigkeitskirche, wo es Martinsbrezeln gibt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Am 9. November startet auf Gut Königsmühle der Umzug bereits um 15:30 Uhr. Familien erleben dort ein umfangreiches Programm mit Martinsspiel, Feuerschale, Punsch und Snacks. Die Tickets waren ab dem 13. Oktober online erhältlich und sind begrenzt.
Feiern in Huckarde, Hombruch und Hörde
In Huckarde findet der Martinszug am 11. November statt. Start ist um 17 Uhr an der Urbanusgrundschule, Ziel ist das Urbanushaus. Vor Ort warten Glühwein, Würstchen und Brezeln. Ebenfalls am 11. November beginnt um 17:30 Uhr der Umzug auf dem Hombrucher Marktplatz. Teilnehmen können alle ohne Anmeldung – mit Pferd, Musik und vielen selbst gebastelten Laternen.
In Hörde lädt die Dortmunder Prinzengarde am 11. November um 17 Uhr zur „Schlanken Mathilde“ ein. Der Zug führt mit St. Martin auf dem Pferd durch die Straßen und endet mit einer Verpflegungsaktion. Eine Anmeldung ist empfohlen, aber kostenlos. Der Gartenverein „Am grünen Entenpoth“ veranstaltet am 15. November ab 16 Uhr ein weiteres Lichterfest. Pommes, Bratwurst, Glühwein und Feuerfässer sorgen für gemütliche Stimmung, der Laternenzug startet um 17:30 Uhr.
Wer wissen möchte, welche anderen Feste in der Stadt in diesem Zeitraum stattfinden, findet Informationen unter gemeinsames Singen in der Adventszeit begeistert Tausende.
Dortmunds Martinszeit vereint Generationen
Die Martinsumzüge in Dortmund verbinden Tradition, Musik und Nachbarschaft. Über 15 Stadtteile beteiligen sich zwischen dem 5. und 15. November an den Veranstaltungen. Kinder tragen Laternen, Eltern begleiten sie, und viele Vereine helfen bei Organisation und Bewirtung. So wird die Geschichte des heiligen Martin jedes Jahr neu erzählt – als Symbol für Teilen, Gemeinschaft und Licht in der dunklen Jahreszeit.
Quelle: RUHR24